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Lesung
mit Franz Hohler

11. September 2026Probsteiturnhalle Klingnau

Ein heiterer, hintergründiger Abend mit Franz Hohler. Er liest aus seinem literarischen Gesamtwerk und öffnet den Blick für die Poesie des Alltags. Jetzt Tickets reservieren.

2. kulturhäppli

2. KulturHäppli

Die zweite Austragung des KulturHäppli war ein voller Erfolg. Bei schönstem Wetter fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher ein, um gemeinsam die kulinarische und kulturelle Vielfalt Döttingens zu feiern. Im Mittelpunkt standen 33 Köchinnen und Köche, die mit viel Herzblut 48 verschiedene Gerichte aus 18 Nationen zubereiteten. Das Buffet lud dazu ein, Neues zu entdecken, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Vielfalt unseres Dorfes auf genussvolle Weise zu erleben. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von den Linden Leaf Pipers mit Dudelsackklängen sowie von Rodrigo Guzmán mit Gitarrenklängen. Die Klasse 5b der Schule Döttingen zeigte eine interkulturelle Tanzaufführung. Während des ganzen Anlasses sorgte das Kinderschminken bei den jüngeren Gästen für Freude. Das KulturHäppli bot auch in diesem Jahr nicht nur kulinarische Entdeckungen, sondern vor allem viele schöne Begegnungen und ein herzliches Miteinander. Ein grosses Dankeschön gilt allen Köchinnen und Köchen sowie allen Mitwirkenden, die diesen besonderen Anlass möglich gemacht haben. Das durchwegs positive Echo zeigt, dass auch die zweite Austragung des KulturHäppli ein voller Erfolg war.

kulturnacht mit dem juan carlos zeta trio und cenk

Kulturnacht mit dem Juan Carlos Zeta Trio und Cenk

Im Rahmen der 11. grenzüberschreitenden Kulturnacht wurde das Sänneloch mit den abwechselnden Auftritten des Juan Carlos Zeta Trios und des Komikers Cenk erneut zum Treffpunkt für Kulturinteressierte. Das Juan Carlos Zeta Trio brachte mit Latin Rock, kubanischen Einflüssen, funkigen Rhythmen und viel Lebensfreude Wärme und Groove in die Scheune der Familie Knecht. Der chilenische Singer Songwriter Juan Carlos Zeta überzeugte mit Stimme und Gitarre, begleitet vom kubanischen Bassisten Jorge Torres und vom Perkussionisten Roland Wäger, der in Döttingen aufgewachsen ist. Bemerkenswert war der lokale Bezug von Juan Carlos Zeta, der ebenfalls mit Döttingen verbunden ist. Der in Chile aufgewachsene Sänger mit bürgerlichem Namen Zehnder hat Vorfahren, die im 19. Jahrhundert von Döttingen nach Chile ausgewandert waren. Auch Cenk brachte einen Bezug zur Region mit. Der gebürtige Winterthurer lebt seit einigen Jahren in Bad Zurzach. Mit ruhiger Art, klarer Sprache und einem genauen Blick auf den Alltag erzählte er von Figuren, die einem irgendwie bekannt vorkommen. Seine Geschichten nahmen immer wieder überraschende Umwege, fanden aber am Ende treffsicher zum ursprünglichen Erzählstrang zurück und sorgten gerade dadurch für viele Lacher. Musik und Kabarett ergänzten sich wunderbar und machten den Abend im Sänneloch zu einem gelungenen Erlebnis voller Nähe, Humor, Lebensfreude und kultureller Vielfalt.

märchentheater der froschkönig

Märchentheater Der Froschkönig

Das Reisetheater Zürich bot auch dieses Jahr einen unvergesslichen Märchennachmittag. Rund 170 Besucherinnen und Besucher, darunter viele Kinder, besuchten die diesjährige Vorstellung, die das Publikum in die Welt des Grimm Klassikers «Der Froschkönig» entführte. Mit viel Spielfreude und Witz verzauberte das Ensemble mit einer fantasievollen Inszenierung. Turbulente Szenen, ein farbenfrohes Bühnenbild und zahlreiche humorvolle Einlagen sorgten für beste Unterhaltung. Besonders der Frosch mit seinem auffälligen Kostüm und seinem lebhaften Auftritt blieb vielen in Erinnerung. Die Theaterschaffenden verstanden es einmal mehr, die Kinder aktiv ins Bühnengeschehen einzubeziehen. Es wurde mitgefiebert, mitgelacht und eifrig mitgeraten, etwa bei Fragen zur Menüwahl am Hof oder im direkten Austausch mit dem König. Die witzigen Dialoge und überzeichneten Reaktionen der Figuren sorgten dabei immer wieder für herzhaftes Gelächter.

adventsfenster 2025

Adventsfenster 2025

Auch dieses Jahr haben die Adventsfenster Döttingen in der Vorweihnachtszeit wieder zum Leuchten gebracht. Über das ganze Dorf verteilt sorgten liebevoll gestaltete Fenster, geschmückte Hauseingänge, beleuchtete Gärten und ein begehbares Räbhüsli für eine stimmungsvolle Atmosphäre und luden dazu ein, die Adventszeit bewusst zu geniessen. Die Vielfalt der Motive und Ideen zeigte einmal mehr, wie viel Herzblut und Engagement hinter dieser schönen Tradition steckt. Der gemeinsame Adventsfenster-Spaziergang startete bei der Aareperle, wo festliche Klänge den Abend einleiteten. Anschliessend führte der Rundgang zahlreiche Besucherinnen und Besucher durch das Dorf und bot Gelegenheit, viele der Fenster gemeinsam zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Den Abschluss bildete ein Apéro beim Gemeindehaus. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die mit ihrer Kreativität und Gastfreundschaft zum Gelingen der Adventsfenster beigetragen haben.

kunstausstellung mit lukas moesch und elena zimmermann

Kunstausstellung mit Lukas Moesch und Elena Zimmermann

Die diesjährige Kunstausstellung fand grossen Anklang und lockte bereits zur Vernissage viele Besucherinnen und Besucher in den Pfarreisaal. Urs Zimmermann eröffnete den Anlass mit persönlichen Worten, begleitet von stimmungsvoller Musik von Dessislava Haefeli am E-Piano. Im Zentrum standen aber die Werke von zwei lokalen Kunstschaffenden. Lukas Moesch zeigte eine eindrucksvolle Auswahl seiner vielfach ausgezeichneten Naturfotografien, darunter Aufnahmen isländischer Vulkanausbrüche sowie sorgfältig beobachtete Landschafts und Detailmotive aus der Region. Elena Zimmermann stellte erstmals öffentlich aus und überzeugte mit abstrakten Bildern, in denen sich Emotionen, Struktur und ein feines Gespür für Farbe verbinden. Auch die Zeichnungen ihres bald erscheinenden Kinderbuchs fanden grosses Interesse. Während der drei Ausstellungstage standen die beiden Kunstschaffenden jederzeit für Fragen und Gespräche bereit, und die von der Frauenriege betreute Kaffeestube mit selbst gebackenen Kuchen und Torten sorgte für eine einladende und gesellige Atmosphäre.

lesung mit steven schneider

Lesung mit Steven Schneider

Im Propsteikeller in Klingnau las der Autor Steven Schneider an einem Sonntagnachmittag aus seinem Debütroman «Die schnellste Frau der Welt». Zu Beginn erzählte er von der Entstehungsgeschichte des Buches und seiner Faszination für die tschechoslowakische Rennfahrerin Eliska Junková, über die nur wenig bekannt ist. Vieles musste er in seiner Vorstellung erschaffen, etwa wie eine Frau in den 1920er Jahren internationale Autorennen dominierte und dabei mit gesellschaftlichen Einschränkungen und persönlichen Konflikten konfrontiert war. Schneider las fünf Szenen aus dem Roman und lockerte die Lesung mit eigenen Gedanken und Abschweifungen auf. Der Nachmittag bot einen interessanten Einblick in das Leben einer aussergewöhnlichen Frau und in die Entstehung des Romans. Nach der Lesung gab es einen feinen Apéro, der den gelungenen Nachmittag abrundete.

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